Unsere Erlebnisse 2019

Winter in Sachsen


04.02. vorm Haus


Unser Haus


15.02. auf dem Kammweg zwischen Georgenfeld und Wittighaus


Vor der Kammbaude


Vor der Wittigbaude


Blick zum Stürmer


Blick vom Mückenberg ins Böhmische Becken



Mit Anna im Lößnitzdackel




Im Wildgehege Moritzburg


Winterurlaub in Tirol


Leutasch: Hohe Munde, Gaistal, Wettersteingebirge

Freitag, 25.01.2019 gegen 10 Uhr Abfahrt. Baustelle und Stau bei München, falsche Abfahrt erwischt, mussten Südring fahren, dauerte länger. Ankunft gegen 17 Uhr im Sonnhof Mösern (dort waren wir nun schon zum 8. Mal; zum 12. Mal in Mösern, zum 16. Mal in der Seefelder Gegend). Wunder­schöne Blicke in die Alpenberge in der Nachmit­tags-Sonne. Bin 18:30 zu Neuners gegenüber, um Platz zu reservieren (war auch notwen­dig), 19 Uhr kamen dann Margit und Sabine mit Jakob, die sich ein Wochenende in Tirol gegönnt haben. Danach haben wir Biathlon über die Mediathek geguckt, wobei Sabines Guthaben arg beschnitten wurde.

Sonnabend gegen 10 Uhr bei mindestens 30 cm Neuschnee (es lagen schon ca. 2 m Schnee!) bei leichtem Schneefall nach Seefeld gefahren und über die Seewald-Alm (dort kleinen Imbiss genommen) wieder zurück. (Das war bis vor 4 Jahren meine tägliche Runde vorm Frühstück, jetzt ist es eine Tagestour.) Sabine hatte noch nicht genug und absolvierte eine Extra-Runde von ca. 25 km über Lottensee, Buchen, Wildmoosalm, Mösern, Seefeld (wegen „Einbahnstraße“), Mösern. 17:30 Uhr gab es Abendbrot im Dorfkrug (hatte ich am Vorabend schon bestellt).

Sonntag gegen 10 Uhr in Richtung Möserer See zu Fuß auf die Loipe (sonst hätten wir viele Kilometer Umweg fahren müssen) bei strahlender Sonne und klarer Sicht und guter Spur über Lottensee, Wildmoos (Mittagspause im „Ferienheim“), Wildmoosalm, Seefeld (WM-Loipe), Seewaldalm zurück nach Mösern. Sabine ist mit Jakob wieder nach Hause gefahren.

Montag Auto vom Schnee befreit. Die Sonne kam heraus. Gegen 11 Uhr Abfahrt nach Leutasch. Über die Loipen A7 und A9 nach Unter-Leutasch und zurück Ski gefahren. Sonne wechselte mit Bewölkung. 14:45 waren wir wieder zurück in Mösern. Am Abend ging es wieder zu Neuners.

Dienstag Wieder lag etwas Schnee auf dem Auto. Sonne wechselte mit Nebel ab, der sich in die Gipfellagen verzog. Gegen 11 Uhr Abfahrt nach Leutasch / Moos. Katzen­kopfloipe über Buchen / Ropferstub´n gelaufen – traumhafter Winterwald bei blanker Sonne. Imbiss in Obern.

Mittwoch 10:26 mit dem Bus (Haltestelle gleich gegenüber, mit Gästekarte kostenlos) zur Buchener Höhe (leider geschlossen für längere Zeit). Über Muggenmoos, Wildmoos (wieder Rast in der Selbstbedienung) zur Wildmoosalm. Mit dem Bus 12:50 nach Seefeld, durch den Ort spaziert und die übliche Loipe zurück nach Mösern. Ankunft gegen 14:30 Uhr. Die Sonne war kaum zu sehen an diesem Tag.

Donnerstag Erst mal das Auto vom Schnee befreit. Gegen 11 Uhr bei strahlender Sonne und toller Fernsicht nach Leutasch / Moos gefahren und Loipenrunde im oberen Teil der Leutasch gelaufen. Rast am Hotel Zugspitze. Gegen 15:30 waren wir wieder zurück. !8 Uhr Abendbrot im Dorfkrug (vorher reserviert).

Am 01.02. Rückfahrt über Walchensee, Kochelsee. Reine Fahrzeit 6 ¼ Stunden, 600 km, mit Abstecher zu Herbsts in München. Abfahrt ca. 10:20, Ankunft ca. 18:15, 4,5 l / 100 km.


Auf der Anfahrt zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald


Auf dem Weg von Mösern nach Seefeld


In unserem Quartier Sonnhof Mösern


Blick zu Neuners und Sonnhof übers Inntal zu den Stubaier Alpen


Die Kirche von Mösern, Inntal und Mieminger Plateau (im Nebel)


Lottensee, dahinter Wettersteingebirge


Wildmoos „Ferienheim“




Wildmoosalm


Leutasch


Früh beim Brötchenholen


Ropferstub´n






Mein 70. Geburtstag



















Reise in den Kaukasus

Vom 17. bis zum 27. 04. 2019 unternahmen wir eine Flugreise in den Kaukasus (bzw. Armenien und Georgien) mit dem Reisebüro Trendtours.

Hier stehen unsere Bilder

Am 17.04. fuhren wir 10:30 mit dem Auto nach Berlin-Tegel zum Park-and-Fly-Parkplatz am Festplatz. Wir bezahlten den vorbestellten Service (mit ADAC-Rabatt 66 €), wurden zum Flugplatz gefahren. Mit einer ukrainischen Boeing 737 ging geplant 15:20 (35 Minuten Verspätung) es erst mal nach Kiew (Ankunft 17:45 MEST), dann 20:10 (Ortszeit – eine Stunde Zeitverschiebung) weiter nach Eriwan (Ankunft 23:50 nach Plan / 0:30 real, zwei Stun­den Zeitverschiebung). Durch den Reiseleiter in Empfang genommen (bis dahin keiner­lei Unterstützung durch das Reisebüro Trendtours) Bustransfer zum Hotel Hradzan.

Eriwan wurde 782 v.Chr. gegründet, hat über 1 Mio Einwohner und liegt um die 1000 m über NN.


17.04. Berlin-Tegel


18.04. Eriwan an der „Mutter Armeniens“




Vor der „Kaskade“

Am 18.4. 10 Uhr Stadtrundfahrt mit dem Bus. Im Gegensatz zur vorhergehenden Woche, wo es über 20 °C warm war, blieb das Thermometer die nächsten Tage im einstelligen Bereich, und auch die Sonne ließ sich kaum sehen, aber in den Bergen rundherum schneite es. Der Reiseleiter erzählte viel über die armenische Geschichte (interessant, kann sich aber niemand merken!). Zunächst ging es zur „Mutter Armeniens“, einem umge­schmolzenen Stalin-Denkmal, und wir genossen eine schöne Aussicht, leider wie alle Tage bis zum Heimflug ohne Fernsicht! Danach fuhren wir zum Matenadaran-Museum – alte Handschriften (erstaunlich!). Weiter ging es in Richtung Zentrum zur „Kaskade“ (noch im Bau befindlich, aber größtenteils begehbar mit interessanten Ausblicken), Mittagspause und Stadtbummel individuell. Ich bin die Kaskade bis zum Ende hoch durch die Baustelle, während sich Margit am Park aufgehalten hatte. Weiter ging es gemeinsam zu Fuß zum Platz der Republik, vorbei an der Oper mit dem Chatschaturjan-Denkmal, wobei immer wieder auf den genialen Architekten Alexander Tamanjan verwiesen wurde, der schon beim Zaren gewirkt hatte, dann nach dem Iran emigriert war und letztlich noch die Erneu­erung Jerewans geleitet hatte. Abendessen gab es 18 Uhr in der idyllischen Gaststätte Dawan in der Abovyan-Straße.




Schauspielhaus




Am Platz der Republik

Am 19.04. fuhren wir 9 Uhr bei bedecktem Himmel los gen Westen ca. 15 km zur Ausgra­bungsstätte Zwartnotz (Ruine, dem heiligen Gregor gewidmete Kathedrale, Mitte des 7. Jahrhunderts errichtet, 882 Meter ü.NN). Leider konnten wir von dort (wie auch bei anderen Fahrten) den Ararat (5137 m, Arche Noah soll dort gestrandet sein) vor lauter Wolken nicht sehen. Dann ging es ca. 4 weiter zum Kloster Etschmiadsin, dem Sitz des Catholicus, und zum Mittagessen nochmals ca. 4 km westlich. Anschließend besichtigten wir die Genozid-Gedenkstätte Zizernakaberd im Westen Jerewans. Danach besuchten wir einen Künstler („Duduk-Meister“ - Duduk ist ein Blasinstrument aus Aprikosenholz, dieses baut er professionell) und hörten uns ein kleines Konzert an; es gab dort auch ein kleines Kaffeetrinken. Die Umgebung dieser „Werkstatt“ (wo er auch wohnt) hat den Charme eines Wellblech-Dorfes. Dort überraschte uns auch ein kurzer, aber kräftiger Regenguss. Gegen 18 Uhr waren wir zurück.


Zwartnotz – im Hintergrund sieht man normalerweise den Ararat


Kloster Etschmiadsin


Genozid-Gedenkstätte Zizernakaberd


Beim Duduk-Meister

Am 20.04. fuhren wir 08:30 zum Kloster Chor Virap südlich von Eriwan (direkt an der türkischen Grenze, der Ararat ist nicht weit entfernt), und dann weiter zum Kloster Norawank (aus dem 13. Jh.). In der Nähe (bei Areni) gab es eine Weinprobe. Anfangs reg­nete es, dann kam auch mal gelegentlich die Sonne heraus. 18 Uhr kamen wir im Hotel an.


Kloster Chor Virap, gleich dahinter Grenzzaun


Kloster Norawank


Eingang zur Höhle mit Ausgrabungen


Vorm Weinkeller

Am 21. fuhren wir 9 Uhr bei trübem Wetter ostwärts zum Kloster Geghard im Hochgebirge (teilweise in Fels gehauen, gegründet im 4. Jh., nach Zerstörung durch die Araber im 9. Jh. wieder aufgebaut im 12. Jh.). Danach fuhren wir zum griechisch-römischen Tempel Garni über einer Basaltschlucht. In der Nähe gab es auch Mittagessen. Es regnete leicht. Danach besuchten wir eine Weinbrandbrennerei in Erewan (Yerevan Brandy Company). Nachdem wir im Hotel ankamen, versuchte ich noch mal einen Spaziergang in die Umge­bung (Kinderpark am Fluss Hradzan) – kehrte aber bald um wegen Regen.


Kloster Geghard




Tempel Garni



Am 22.04. starteten wir 08:30 mit dem Bus gen Nord-Osten. Zunächst schien die Sonne, dann schoben sich Wolken davor, dann kam auch noch Regen, später Nebel, letztlich Schneeregen. Wir fuhren zum Sewansee und besuchten das Kloster Sewanawank (1991 m, 874 gegründet) auf einer Halbinsel. Es stürmte und war saukalt (um 0 °C). Es hätte so schön sein können bei „normalem“ Wetter! Weiter ging es auf einer Umleitungsstrecke (wegen Erdrutschen) über die M4, zunächst zum Kloster Haghartsin (15 Minuten Fußweg durch einen schönen Wald mit vielen Himmelschlüsselchen) bei Dilidschan. Trotz des misslichen Schneeregens sah das Kloster sehr romantisch aus. Mittagessen gab es in einer kleinen Gaststätte in Getap – die Wirtsleute habe sich redliche Mühe gegeben, uns kurzfristig unterzubringen und zu bekö­stigen. Weiter ging es über Noyemberian zur georgischen Grenze, wobei wir wegen des Nebels nicht viel von der schönen Landschaft sahen. Dort tauschten wir erst mal unsere übrig gebliebenen Dram (AMD) gegen Lari. Gegen 18:30 kamen in der georgischen (grusinischen) Hauptstadt Tiflis (Tbilissi, 380-727 m. ü. M., über 1 Mio. Einwohner, Tiflis wurde im 4. Jahrhundert von einem persischen Ethnarchen gegründet) im Hotel Ameri Plaza an.


Kloster Sewanawank


Kloster Haghartsin





Am 23.04. starteten wir 10:00 eine Besichtigung der Hauptstadt Tiflis (ab 1936 Tblissi), zunächst mit dem Bus eine kleine Stadtrundfahrt, danach ein Bummel vom Europaplatz (Metekhi-Kirche – geschlossen) über die Metekhi-Brücke durch die Altstadt (u.a. zum Wasserfall). Früh war es noch neblig, aber nach dem Mittag kam allmählich die Sonne durch. Am frühen Nachmittag besuchten wir das Nationalmuseum und besichtigten alter­tümliche Kunstschätze. 19 Uhr fuhren wir mit dem Bus zum Abendessen.


Tiflis am Europaplatz




Metekhi-Kirche hinter der Kura


Am Wasserfall









Am 24.04. fuhren wir bei trockenem, aber kühlem und bedecktem Wetter 10:00 gen Nor­den die georgische Heerstraße entlang, die stark befahren ist (insbesondere von Armeniern, deren einzige Verbindung nach Russland über diese Straße führt, weil alle anderen Grenzen für sie gesperrt sind). Unterwegs besichtigten wir die Festung Ananuri. Weiter fuhren wir über den Kreuzpass (2395 m) nach Stepanzminda (1700 m), wo wir bei einer georgischen Familie zum Mittagessen eingeladen waren. Von dort ging es mit gelän­detauglichen Autos zur Dreifaltigkeitskirche (2170 m). Leider konnten wir den Kazbeg, den größten Berg dieser Region mit 5047 m – dort sollte Prometheus angekettet gewesen sein), nicht sehen, weil er ständig in Wolken gehüllt war. Auf der Rückfahrt kam die Sonne heraus, und wir hatten herrliche Ausblicke auf die schneebedeckten Berge des Großen Kaukasus. Kurz unterhalb des Kreuzpasses machten wir noch einen Zwischenstopp am Denkmal für georgisch-russische Freundschaft. Ich musste paar Hundert Meter eher aus dem Bus hinausspringen, um mich bei McDonalds zu erleichtern, erreichte aber mit den anderen 20 Uhr das Hotel.


An der Festung Ananur








Bei einer georgischen Familie


Dreifaltigkeitskirche – Kazbeg leider in der Wolken


In Stepanzminda


Am Kreuzpass




Vom Hotel-Balkon in der 15. Etage




Am 25.04. fuhren wir 08:30 bei Sonnenschein gen Osten in die Weinbauregion Kachetien zum Nonnenkloster Bodbe der Hl. Nino. Dort entstand gerade eine neue Kirche im tradi­tionellen Stil. Danach bummelten wir durch das kleine, auf einem Bergsporn liegende, Städtchen Sighnaghi („Stadt der Liebe“). Weiter fuhren wir zum Museum / Sommersitz des georgischen romantischen Dichters Tschawtschawadse (Alexander Chavchavadze, 1786 bis 1846) in Zinandali. Anschließend besichtigten wir eine Winzerei (Mosmieri Winery) in der Nähe von Telawi mit nachmittäglicher Speisung incl. Gesang einer Männergruppe. Zurück fuhren wir über den Gombori-Pass (1620 m). 20:20 kamen wir im Hotel an. Ich musste mehrmals aus dem Bus springen bzw. die Vegetation bewässern aus bekanntem Grund.


Nonnenkloster Bodbe


Sighnaghi








Tschawtschawadse-Museum


Blick von der Winzerei zum Großen Kaukasus


Gombori-Pass

Am 26.04 schien prächtig die Sonne, die Luft erwärmte sich bis über 15 °C im Laufe des Tages, aber es war leicht diesig. Margit blieb im Hotel, weil sie wegen ihres Knies kaum noch laufen konnte. 09:30 ging es mit dem Bus los zum Kloster Dschwari (6. Jh.) und anschließend nach Mzcheta (ehemalige Hauptstadt Georgiens) zur Krönungskirche (jetzt Bischofssitz) Swetizchowelie (war schon vom Kloster Dschwari aus zu sehen) incl. Orts­besichtigung. Da wir zeitig zurück waren, spazierte ich am Zoo („Pioniereisenbahn“) vorbei zum Fluss Kura, und da entlang durch den Park an der Saarbrücken-Brücke (Kunstmarkt) zum Zentrum der Altstadt; zurück teilten wir uns zu dritt in ein auf 10 Lari (GEL) herunter­gehandeltes Taxi. Es war schwierig, die richtigen Stellen zum Überqueren der Straße zu finden; einfach drüber war ziemlich riskant. Richtig Spaß gemacht hat es selbst an der Kura entlang nicht, weil nebenan mehrspurig die Autos vorbeirauschten. Nur wenige Fußgänger und einen einzigen Radfahrer habe ich getroffen. Am Abend speisten wir bei prächtiger Stimmung und schönem Ausblick auf die Stadt in einem feinen Restaurant.


Kloster Dschwari


Krönungskirche Swetizchowelie in Mzcheta






Mzcheta




Kindereisenbahn in Tiflis


Kunst-Flohmarkt




Tiflis bei Nacht




Unser Abschiedsessen

27.04. 3:00 (1:00 hiesiger Zeit) war Abfahrt mit dem Bus vom Hotel zum Flughafen Tiflis. Zunächst flogen wir 05:35 nach Kiew, danach sollten wir 13:20 (14:20 MEST) weiterfliegen nach Berlin Tegel, wo unserer Auto auf einem Park-and-fly-Parkplatz stand. Aber wir star­teten erst 16:00. Wir hatten weit getrennte Sitzplätze. Ich konnte noch die verschneiten Berge des südlichen Kaukasus erkennen bis zum Schwarzen Meer, dann wurde es immer wolkiger. Zu Hause erwartete uns nach einer Schönwetterperiode kühles und trübes Wetter.

Interessant war die Darstellung der politischen Situation in beiden Ländern: Armenien (ehemals Groß-Armenien) ist auf einen kleinen Rest zusammengeschrumpft; es war immer Spielball der größeren Nationen wie Persien, Osmanisches Reich, Rom, Russland, später wurde es zwischen Russland und der Türkei 1922 aufgeteilt; nur der ehemalig Sowjetische Teil hat als das heutige Armenien überlebt. Das überwiegend von Armeniern bevölkerte Berg-Karabach gehörte zur Aserbadshanischen Sowjet-Republik, und deshalb gab es nach dem Zerfall der Sowjetunion sogar Krieg. Armenien hat gute Beziehungen zu Russland und den Iran, die Eisenbahnverbindungen wurden jedoch vollständig und die Straßenverbindungen mit Ausnahme der georgischen Heerstraße getrennt, weil noch andere, verfeindete (wie Aserbaidshan und Türkei) Hoheitsgebiete dazwischen liegen. Armenien war das erste Land, wo das Christentum zur Staatsreligion erhoben wurde, und so ist es jetzt wieder. Das Land ist sehr christlich religiös geprägt, die armenische Kirche (armenische apostolische Kirche – seit 301) ist selbstständig und wir durch einen Catholicus geleitet. Allerdings habe ich von praktischem Christentum auch zu Ostern (wie bei uns an unserem ersten Urlaubswochenende) nur wenig bemerkt. An den Klöstern tummeln sich am meisten die Touristen, danach die Händler und als letztes die Gläubigen. - Das heutige Armenien (ein bescheidener Bruchteil des ehemaligen Groß-Armeniens) ist flächenmäßig ungefähr so groß wie das Bundesland Brandenburg.

Ähnlich sieht es mit Georgien aus. Die zu Georgien gehörenden Gebiete Abchasien und Süd-Ossietien sind von Russland besetzt; Georgien musste deshalb massenhaft vertrie­bene Georgier aus diesen Gebieten aufnehmen und anfangs in Hotels unterbringen. Die georgische (orthodoxe) Kirche ist die zweite Staatskirche der Welt, wurde aber infolge der russischen Okkupation im 19. Jh. der russisch orthodoxen unterstellt mit einer gewissen Autonomie (haben einen eigenen Patriarchen). Bzgl. des praktizierten Christentums sah es ähnlich aus wie in Armenien – wir „erlebten“ dort das zweite Mal Ostern (nach dem gregorianischen Kalender). - Georgien ist flächenmäßig ungefähr so groß wie Bayern.

Die Schriften (Alphabete) beider Länder sind unterschiedlich, aber älter als Kyrillisch. In den Schulen wird Russisch gelehrt.

Abgesehen vom Wetter (welches hierzulande erheblich besser war), lohnte sich die Reise, obwohl wir gerade die wichtigsten und bekanntesten Berge wie Ararat und Kazbek nicht sehen konnten. Die Menschen leben sehr ärmlich, insbesondere in Armenien; wir hatte aber praktisch keinen direkten Kontakt. Die Städte wie auch die öffentlichen Gebäude, Hotels und Gaststätten sind i.d.R. sauber. Bezahlen kann man in den Touristengegenden mit Kreditkarte (Mastercard); Geld tauschen kann man auch, es gibt zahlreiche Banken. Die Preise sind moderat. Der öffentliche Nahverkehr ist preiswert, Taxis auch. Mich wür­den – wenn ich wesentlich jünger wäre – Wanderungen interessieren. Unentwegte tun das auch.

In unserer Umgebung


3.4. Zuschendorf (Kamelienschau)


4.4. auf unserem Balkon


7.4. Moritzburg Halle anlässlich Sonderausstellung Nolde etc.


Erzgebirgsaussichtsbahn mit historischem Zug


30.5. Himmelfahrt


30.5. auf dem Weg nach Börnchen


31.5. Katharina und Stephan mit Neuzugang Raphael (geb. am 25.5.2019)


Knabenkräuter bei Altenberg


7.6. Schellerhau


18.6. Im Garten


22.6. Im Weinberg „Drei Herren“ Radebeul





www.edv-haufe.de letzte Änderung: 24.06.2019